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Scythe Ninja 3 CPU-Kühler im Test

    von Anonymous  |  Kommentare

Heute stellen wir euch ein wahres Schwergewicht unter den CPU-Kühlern vor – der Scythe Ninja 3 ist ein wahrer Koloss, der rund 1 Kilogramm auf die Waage bringt… Doch lohnt sich so ein Kühler denn überhaupt? – Oder gilt hier die Regel Masse statt Klasse? Wir finden es heraus… Im Folgenden Review werden wir die Kühlleistung des Standard CPU-Kühlers eines AMD Phenom II X4 965 mit der Leistung des Scythe Ninja 3 vergleichen. Unter anderem im Leerlauf sowie unter extremen Belastungen wie bei Crysis Warhead & Prime 95…

Übersicht: Ausgepackt | Technische Details | Montage | Messungen | Fazit

Lieferumfang, Besonderheiten und Lüfter

Paket erhalten, ausgepackt, fertig!… Nach dem Entnehmen des Kühlers aus der Verpackung dürfte zu allererst auffallen, dass dieser optisch recht ansprechend ist und auch einiges wiegt. An den oberen Aluminiumkühllamellen befindet sich außerdem noch ein netter „Flammen“ Aufruck,  ob dieser optisch passt oder nicht muss jeder selbst entscheiden… uns gefällt es! Nach dem Auspacken darf man sich erst einmal die Anleitung zu Gemüte führen und diese gründlich studieren während ihr die beigelegten Schrauben & Halterungen sortiert. Es werden die passenden Teile für AMD oder Intel herausgesucht.

Technische Details

  • Scythe Ninja 3 „SCNJ-3000“ 120-mm-Tower-CPU-Kühler
  • Abmessungen ohne Lüfter: 120 x 120 x 160 mm (L x B x H)
  • Gewicht mit Serienlüfter: ca. 1080 Gramm
  • Acht-6-mm-Heatpipes (Ø) in U-Aufbiegung
  • Aluminiumlamellen und vernickelte Kupferbasis
  • 36+2 Lamellen, Abstand ca. 2 mm
  • 120-mm-Serienlüfter Scythe Slip-Stream SY1225SL12HPVC (Adjustable)
  • Variable PWM-Ansteuerung in verschiedenen Bereichen „Low“: 470 – 1.340 U/min „High“: 740 – 1.900 U/min
  • Stufenlose Regelkurven zwischen den Maxima
  • Fördervolumen: „Low“(39 – 130 m³/h), „High“(63 – 187 m³/h)
  • Lüftersteuerung auf Slotblende fest verkabelt
  • 4-Pin-Anschluss

Der Ninja 3 ist mit allen gängigen Sockeln kompatibel:

  • Intel 1156, Intel 1366, Intel 775
  • AMD 754, AMD 939, AMD AM2, AMD AM2+, AMD AM3 und AMD 940

Anschließend haben wir den ebenfalls enthaltenen 120mm Lüfter am Kühler angebracht dazu müsst ihr diesen mit 2 Drahtbügeln befestigen. Da der Ninja 3 symmetrisch aufgebaut ist, ist es möglich den Lüfter an jeder Seite zu befestigen… wir haben uns dabei aber an den altbekannten Aufbau gehalten und den Lüfter auf der rechten Seite montiert, sodass der Luftstrom zur Gehäuserückseite führt. Dem Lüfter ist zusätzlich noch eine Steuerung zum einbau in die hinteren Slots beigelegt , mit der man stufenlos zwischen etwa 470 bis 1.900 U/min regeln kann. Der 120mm Lüfter von Scythe ist im Betrieb nahezu vorbildlich lautlos, wem das noch zu „laut“ ist kann den Ninja 3 sogar als Passivkühler nutzen, was natürlich die Temperatur um einiges steigert.

Montage auf der Hauptplatine

Weiter geht es mit der Montage – Man sollte wie in unserem Fall den Lüfter außerhalb des Gehäuses anbringen, da im Verbauten zustand akuter Platzmangel herrscht! Wer ein Gehäuse besitzt bei dem man die Rückwand abnehmen kann, und gleichzeitig hinter dem Mainboard eine passende Öffnung für die Monatge anderer Rückplatten hat kann froh sein… alle Anderem müssen bei einem Kühler dieser Größenordnung leider das komplette Mainboard aus dem PC entnehmen. Wir konnten uns allerdings bei unserem Gehäuse, Lexa S von NZXT durchaus freuen, denn obwohl das Gehäuse sehr kompakt ist und wir lange zweifel an der Kompatibilität mit großen Kühlern hatten passte alles wie angegossen! Unser Case besaß ausßerdem bereits erwähnte Öffnung hinter der Hauptplatine, welche uns den Ausbau ersparte. Benötigt wird nur ein normaler Kreuz-Schraubenzieher, dann kann es schon losgehen mit dem Anschrauben der neuen Haltebügel (Entweder AMD oder Intel – alte Halterungen werden Entfernt).

Auftragen der Wärmeleitpaste

Jetzt der Anspruchsvolle Teil – Das Auftragen der Wärmeleitpaste – diese ist natürlich ebenfalls im Produkt enthalten. Vorher muss die alte Paste entfernt werden. Beim Auftragen sollte darauf geachtet werden für eine hauchdünne, die CPU komplett bedeckende Schicht zu sorgen. Am besten 2 reiskorngroße Kleckse auf die CPU und diese dann z.b. mit einer alten EC-Karte verstreichen. Die CPU darf nicht mit den blanken Fingern berührt werden! Nach diesem Schritt kann man nun den Kühler auf die CPU setzen und diesen von hinten festschrauben. Wir haben dazu unser Case auf 2 Stühle gelegt damit wir problemlos von unten verschrauben konnten. Damit wäre der Einbau erledigt… Jetzt testen wir, wie sich der Kühlerwechesel auf die CPU Temperatur ausgewirkt hat…

Temperaturmessungen

Die Temperatur kann bei jedem System stark variieren –  die Angaben gelten nur grob zur Orientierung und beziehen sich allein auf unser System.

Testsystem

  • Gehäuse NZXT – Lexa S (4 Lüfter)
  • Mainboard: ASUS – M4A89GTD PRO
  • CPU: AMD Phenom II X4 965 @3,4Ghz (Standardtakt)
  • RAM: 2x2GB G.Skill – RipJaws 1333Mhz CL7
  • GPU: AMD Radeon HD5870 (ASUS)
  • HDD Primär: Samsung SpinPoint F1 HD322HJ (1TB) +2x Western Digital & 1x Seagate
  • Netzteil: Superflower Atlas 580W

Fazit

Der Scythe Ninja 3 konnte sich in unserem Test als leistungstarker Kühler beweisen, sogar Passivkühlung ist mit ihm möglich , wenn ihr besonders wert auf einen leisen PC legt. Der Lieferumfang kann ebenfalls überzeugen, die beigelegte Wärmeleitpaste ersparte uns den Kauf einer neuen und ist von guter Qualität. Auch die Montage ist in ca. 30 Minuten erledigt sofern nicht das Mainboard entnommen werden muss. Benötigt wird nur ein normaler Schraubenzieher. Leider ist der Kühler recht Voluminös,was den Platz im Gehäuse deutlich reduziert. Alles in Allem können wir trotzdem eine absolute Kaufempfehlung für den ca. 40€ teuren Towerkühler geben!

Pro

  • Sehr gute Kühlleistung, für Overclocking gut geignet!
  • Lüfter sehr leise
  • Lüftersteuerung
  • Beigelegte Wärmeleitpaste
  • Montage in wenigen Schritten

Contra

  • Sehr groß und schwer
  • Inkompatibel mit kleineren Cases
  • Eventuell Ausbau des Mainboards nötig

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